Die EU-Restrukturierungsrichtlinie bietet insolvenzgefährdeten Unternehmen mittels eines präventiven Restrukturierungsrahmens neue Möglichkeiten zur Sanierung. Auch wenn die Umsetzung durch den nationalen Gesetzgeber (Frist: Juli 2021) noch nicht erfolgt ist, werden in den nächsten Monaten zusätzliche Perspektiven bzw. Handlungsalternativen für in der Krise befindliche Unternehmen geschaffen werden.

Im Zentrum des neuen vorinsolvenzlichen Restrukturierungsverfahrens wird der sogenannte „Restrukturierungsplan“ stehen. In diesem Zusammenhang bedarf es unter anderem der Erarbeitung konkreter Sanierungsmaßnahmen und Erstellung detaillierter Planungsrechnungen.

Neuartig für die österreichische Sanierungspraxis wird die Bildung unterschiedlicher Gläubigerklassen sowie die Möglichkeit eines klassenübergreifenden „Cram-downs“ (Umsetzung des Restrukturierungsplans auch gegen den Willen einzelner Gläubigerklassen) sein. Ebenso praxisrelevant wird der beabsichtigte Schutz von restrukturierungsnotwendigen Zwischen- bzw. Neufinanzierungen gegen allfällige spätere Anfechtungsklagen und Schadenersatzansprüche wegen Insolvenzverschleppung sein.

Die Experten von REX sind aufgrund ihrer interdisziplinären Ausbildung und Erfahrung prädestiniert für die Beschreitung innovativer Wege zur erfolgreichen Umsetzung des neuen vorinsolvenzlichen Restrukturierungsverfahrens.